Software von Grund auf erneuert – was kann der neue Praxismanager?

Im Interview mit unseren beiden Geschäftsführern stellen diese die wichtigsten Funktionen des Praxismanagers heraus. Und wir erfahren, welche Erweiterungen mit dem neuen System ab dem Jahr 2018 verbunden sein werden.

 

Was ist eigentlich der Praxismanager?

Fröhning: Der Praxismanager ist eine Verwaltungssoftware für private Kliniken und Praxen. Er unterstützt die Klinik beim Handling des Tagesgeschäfts. Im Kern besteht er aus einer Patientenakte, die im Zeitablauf immer weiter mit Informationen aus der Behandlung gefüttert wird.
Weitere, zentrale Funktion sind die systemimmanenten Wiedervorlagen, welche die dauerhafte Ansprache von Patienten organisieren. Dabei werden alle Termine gebündelt dargestellt, so dass Beratungen, Telefonate, OP-Termine, Nachsorgeuntersuchungen nicht in Vergessenheit geraten.
Es gibt noch viele weitere Funktionen wie individuell konfigurierbare Dokumente, einen Kalender, KVA und Rechnungen, Statistiken, Forecast-Analysen etc.
Derzeit bauen wir die Software gerade von Grund auf neu auf und stehen kurz vor dem Relaunch.

 

Interessant! Warum ist das so und was kann die Software in der neuen Version?

Winkelmann: Das liegt am normalen Produktlebenszyklus. Für jede Software gibt es in der Regel abgestufte Versionierungen und gerade läuft eben ein sog. Major Update, welches wir zu Beginn des neuen Jahres ausrollen. In der neuen Version ist die Benutzerführung vor allem auf mobile Endgeräte abgestimmt und somit wesentlich vereinfacht. Zudem sind weitere zentrale Elemente der Software umkonzeptioniert worden, zum Beispiel der Kalender, der in Kürze viel mehr Möglichkeiten bietet als zuvor.

 

Seit wann gibt es den Praxismanager?

Fröhning: Der Praxismanager ist seit über 10 Jahren auf dem Markt und läuft seitdem in einigen kleinen und größeren Kliniken bzw. Praxen.

 

Welche Unternehmen setzen den Praxismanager aktuell ein?

Fröhning: Zu den langjährigen Kunden der ersten Stunde gehört die Medical One und die Bodenseeklinik, mit denen wir auch heute noch eng verbunden sind. Aber auch kleinere Kliniken und Praxen vertrauen uns. Diese sitzen zumeist in Deutschland bzw. im benachbarten Ausland.

 

Für welche medizinischen Einrichtungen eignet sich der Praxismanager?

Winkelmann: Die Software verzichtet bewusst auf eine Abrechnungsschnittstelle zu den KVen. Folgerichtig werden zu einem Großteil Kliniken und Praxen in der Selbstzahlermedizin bedient. Durch die Einbindung des GOÄ-Kataloges können künftig allerdings auch Leistungen über die privaten Kassen abgerechnet werden. Diese Abgrenzung bietet viele Vorteile, da das System von den Funktionen übersichtlich ist und eine schnelle Beherrschung ermöglicht.

 

Wie grenzt sich der Praxismanager von anderen Systemen ab? Was sind die Vorteile für Ärzte?

Fröhning: Also das System bildet zu aller erst jeden beliebigen Prozess der Kliniken ab. Durch das Wiedervorlagensystem können wir genau bestimmen nach welchen Kriterien in der Klinik gearbeitet wird.
Durch den Input der Ärzte holen wir uns sämtliches Feedback was der Markt benötigt, also vor welche Herausforderungen sie selbst gesetzt werden.
Hierfür nutzen wir einen Release-Plan, der kontinuierlich neue Produktversionen erzeugt und einplant. So eine enge Zusammenarbeit mit Kunden könnten die großen Softwares kaum liefern.
Und damit sind wir auch schon beim zweiten großen Vorteil: Der Support. Falls es bei der Bedienung zu Fragen kommt oder Fehler gemacht wurden, stehen wir unseren Kunden immer zur Verfügung. Dieser kann uns auf vielen Kanälen ansprechen und bekommt direkt ein Feedback zu seinem Anliegen.

 

Ist der Praxismanager nur etwas für große Kliniken?

Winkelmann: Nein, auf keinen Fall. Es ist zwar kein Problem, das System in einem großen Haus zu betreiben, aber auch in Einrichtungen mit nur einem Arzt bringt der Praxismanager schon große Vorteile, um das Desk zu entlasten.

 

Wie kann man sich die Installation der Software in der eigenen Praxis vorstellen? Ist das nicht furchtbar kompliziert?

Winkelmann: Eher im Gegenteil. Wenn das System wie vom Kunden bestellt in unserem Haus konfiguriert wurde, schulen wir alle Personen die mit dem System arbeiten. Dieses Training dauert ein bis zwei Tage und bietet genug Möglichkeiten, Fragen zu stellen und die Abläufe einzuüben, so dass sich am Ende der Schulung jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter sicher im Praxismanager bewegen kann. Danach überlassen wir der Klinik die Software für eine Woche, damit sie vor dem Livegang Erfahrungen sammeln können. Direkt im Anschluss wird auf dem Server vor Ort das System installiert und die Kliniken können loslegen mit der Arbeit.

 

Und was passiert, wenn das Praxisteam nach einer bestimmten Zeit feststellt, dass es gerne noch eine zusätzliche Funktion nachgerüstet bekommen würde?

Fröhning: Wie oben angedeutet haben wir einen Release-Plan, der im Ablauf eines Jahres die Zeitpunkte von Minor- und Major-Updates regelt. Sollte eine Klinik bestimmte Anforderungen haben, fließen diese an solchen Terminen in die Software-Updates ein. Größere Aufwände oder die Buchung von weiteren Modulen können auch außerhalb der Updates vereinbart werden, sind dann aber natürlich kostenpflichtig.

 

Danke fürs Gespräch!

 

Anmerkung: Weitere Details zur Software können hier abgerufen werden.

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